Hier finden Sie eine kleine Auswahl von geförderten Projekten

Transalp 2016 

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Dann ging es am Sonntagabend vor der großen Tour, mit dem Verladen der Räder in einen Kleinbus, los. Am Montagmorgen ging es dann richtig los und die „Transalpler“ fuhren mit dem Zug nach Lindau, wo unser Gepäckfahrzeug mit den Fahrrädern auf uns wartete. Dort wurden dann schnell die großen Gepäcktaschen gegen die Fahrräder und den Tagesrucksack getauscht und schon radelten wir los. Neben den beiden Lehrern war noch ein Guide, Martin, dabei. Das Begleitfahrzeug fuhr Gert, versorgte uns in jeder Mittagspause mit Essen und brachte unser Gepäck in die nächste Unterkunft.

Wir starteten in Lindau bei leicht bewölktem Wetter, aber mit angenehmen Temperaturen, eigentlich das ideale Wetter zum Fahrradfahren. Auch die Strecke war sehr angenehm, eigentlich durchgehend flach und mit schönem Blick auf die Berge und den Bodensee. Doch bald machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nachdem ein leichter Nieselregen einsetzte und wir alle unsere Regenjacken auspackten, wurde der Regen immer stärker und langsam wurde einigen bewusst, dass die Regenhose auf der Packliste vielleicht doch wichtiger war als manch einer dachte. Trotzdem ließen wir uns nicht unterkriegen und kamen alle abends heil in unserer ersten Hütte auf dem Kunkelspass (1920m) an. Nach fast 90km und einigen Gesprächen darüber, dass man vielleicht doch nicht beim Kauf der Radhose hätte sparen sollen, schliefen wir ein. Der nächste Morgen brachte Sonnenschein und vor allem eine lange Abfahrt vom Kunkelspass ins Tal mit sich. Danach ging es mal hoch mal runter durch verschiedene Dörfer und über Felder zur Rofflaschlucht in der Schweiz, wo wir auch übernachteten. Hier wurde noch schneller geschlafen, da am darauffolgenden Tag die Königsetappe anstand. Am Mittwochmorgen schwangen wir uns in die Sattel, wohlwissend, dass heute die schwerste Etappe vor uns stand. Es ging von der Schweiz über den Splügenpass nach Italien. 1250 Höhenmeter mussten mit unseren Fahrrädern überwunden werden. Schnell bildeten sich verschiedene Gruppen, über die Sportler, die so schnell wie möglich oben ankommen wollten bis hin zu denen, die es lieber gemütlich angehen wollten. Serpentine für Serpentine kämpfte sich jeder hoch und jeder wurde mit einer Laolawelle der bereits angekommenen erwartet. Es war schon ein besonderes Gefühl oben anzukommen und zu wissen, dass man gerade einen Pass aus eigener Beinkraft erklommen hat und außerdem den Großteil der Strecke geschafft hatte. Aber oben angekommen heißt noch lange nicht das Ende erreicht zu haben, so ging es nach dem Mittagessen wieder ins Tal runter. Aber nicht auf der normalen Passstraße, sondern über einen ehemaligen Eselpfad. Wir mussten unsere Räder hintereinander einen schmalen Pfad hinunterschieben, bei dem links die Felswand war und rechts von uns ging es direkt runter. Alle hatten wir den Satz im Ohr, der uns davor immer wieder gesagt wurde: „Im Notfall einfach das Rad fallen lassen.“ Der untere Teil des Eslepfads war dann ein schöner Trail, den alle gut fahren konnten und so für die Strapazen des Schiebens entlohnt wurden. Glücklich und zufrieden kamen alle unten an und nach ein paar Kilometern erreichten wir auch schon Chiavenna in Italien, wo wir übernachteten. Wir verbrachten einen zufriedenen Abend, wo wir immer wieder über unsere heutige sportliche Leistung sprachen.

Der letzte Tag war, nach dem Mittwoch, eine sehr entspannte Etappe und bereits nach einigen Kilometern und kaum merklichen Höhenmetern erreichten wir den Comersee, das lang ersehnte Ziel der ganzen Gruppe. Völlig zufrieden, erleichtert und auch ein bisschen erschöpft, rannten wir alle gemeinsam in den See. Die Abkühlung hatten wir uns wirklich verdient! Auch wenn man manchmal sich selber innerlich verflucht hat und gedacht hat, dass man auch gerade in Spanien am Strand liegen könnte, war es rückblickend doch ein Erlebnis, dass keiner von uns so schnell vergisst!  

von Leonie Bolay, Jg2

Fördersumme des Vereins: 711,00 €


Der GSG-Weihnachtsmarkt 2016

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Weihnachtliche Stimmung auf dem ersten GSG-Weihnachtsmarkt 

Die SMV des Geschwister-Scholl-Gymnasiums hat in diesem Jahr erstmalig mit Unterstützung des Fördervereins einen Weihnachtsmarkt durchgeführt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben sich hier hervorragend engagiert, ihre Kreativität und Hingabe gezeigt und damit das gesamte Vorhaben in ein herrliches Licht getaucht. Danke an alle Schülerinnen und Schüler sowie die helfenden Eltern und Lehrer.  

Auch die Spendenkasse des Fördervereins wurde dabei prall gefüllt für neue Projekte am GSG. Im Spendentopf landeten sage und schreibe über 4100,00 €. Wir bedanken uns bei den Spenderinnen und Spendern!


Die Theater AG des GSG spielt ALICE

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Zu Tisch bei der roten Königin
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Ein begeistertes Ensemble
Erstmals spielt die Theater AG eine Eigenproduktion

Im März diesen Jahres wagte sich die Theater-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf Neuland und präsentierte mit der Aufführung von „Alice im Wunderland“ eine Eigenproduktion. Auf Grundlage der nach Motiven des Kinderbuchklassikers von Lewis Caroll enstandenen Textbearbeitung zweier Schülerinnen wurden Szenen entwickelt und geprobt, Bühnenelemente erdacht, hergestellt und gestaltet. So entführten die 15 Schülerinnen bei zwei recht gut besuchten Vorstellungen ihr Publikum in die verrückte Welt des Hutmachers und seiner Gefährten, wo Alice zu sich selbst und ihrer eigenen Bestimmung findet und so das Wunderland von den tyrannischen Launen der Roten Königin erlösen kann. Unterstütztung erhielten die Schauspielerinnen von zwei Schülern des SMV-Anlage-Ressorts, die für rechtes Licht und guten Ton sorgten. 

Fördersumme des Vereins für die Theater AG und das Fach Literatur & Theater 2016: 700,00 €

5-er Theaterprojekt 2016

5ER Theaterprojekt

Begeisterte 5-er „on stage”
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Auch Stabpuppen kommen zum Einsatz
Völlig losgelöst – Eine fantastische Zeitreise

Von der Steinzeit über die Römer und Ägypter und das Mittelalter bis in die Zukunft: Rund 300 Eltern folgten gebannt und gerührt der bunten und kurzweiligen Theateraufführung der fünften Klassen am 22. März 2016. Eine Schülergruppe macht einen Zeitsprung in eine Steinzeithöhle („Cool! Aber gibt' s hier WLAN?“), Cäsar verliebt sich in Kleopatra und die Ägypter walken „like an Egyptian“. König Rettich mit der langen Nase wird entführt und in der Zukunft übersetzen Sprachroboter souverän ins Gegenwartsdeutsch („Yumap jolly bumm!“ heißt „Es gibt Raumschiffe mit Lichtgeschwindigkeit“).Kunstvoll gestaltete Kulissen, mannshohe Figuren und prachtvolle Kostüme; begleitet durch Musik, Tanz und Gesang. Die Fünfer gaben alles, mit engagierter Unterstützung durch ihre Deutsch-, Kunst- und Musiklehrer, die die Stücke mit ihnen im Unterricht einstudiert und vorbereitet haben.

Zum Dank für Schweiß, Mühen und Lampenfieber lädt der Förderverein die Fünftklässler im Juli in die „Junge Oper Stuttgart“ ein. 

Fördersumme des Vereins 2016: 789,50 €

Deutsch-Indisches Klassenzimmer 

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Die Indischen Austauschschüler in der Stuttgarter Markthalle. 

Von Juli 2014 bis Juli 2015 fand am GSG das Deutsch-Indische Klassenzimmer statt, ein Projekt der Bosch-Stiftung. 15 deutsche und 15 indische Schüler und Schülerinnen beschäftigten sich ein Jahr lang mit dem Thema „Märkte in Indien und Deutschland“ und tauschten ihre Ergebnisse aus. Im Herbst 2014 war die deutsche Gruppe Gast an der Amity International School in Neu Delhi. Die Schülerinnen und Schüler lernten das Leben in einer indischen Familie kennen und besuchten an mehreren Tagen den Unterricht ihrer Gastgeber und arbeiteten mit ihren indischen Partnern am Projekt „Märkte“. Eine dreitägige Busreise nach Jaipur/Rajasthan und zum Taj Mahal in Agra war sicher einer der Höhepunkte der Indienreise.
Beide Schülergruppen konnten es kaum erwarten, bis die indische Schülergruppe endlich im Juni 2015 zum Gegenbesuch nach Stuttgart kam. Die indischen Schülerinnen und Schüler besuchten den Unterricht am GSG, die Wochenmärkte in Stuttgart und vieles mehr.
Eine Frage beschäftigte die deutsche Gruppe lange vor dem Gegenbesuch: was können wir unseren indischen Gästen an einem verlängerten Wochenende zeigen? Schließlich entschieden wir uns für das Ulmer Münster, Lindau am Bodensee und das Schloss Neuschwanstein – und unsere Wahl gefiel den Gästen sehr! Diese Reise wurde vom Förderverein des GSG sehr großzügig unterstützt, wofür wir uns sehr bedanken möchten!

Fördersumme des Vereins 2015: 924,00 €

 Die Schülerbücherei

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Präsentation der Neuanschaffungen der Schülerbücherei.

Diesen Brief erhielten wir im Dezember 2015 vom Schülerbücherei-Team

„Lieber Förderverein, die Schülerbücherei möchte Ihnen ganz herzlich für die Unterstützung danken. Auch in diesem Jahr haben Sie wieder dazu beigetragen, die Leselust vieler Schülerinnen und Schüler zu wecken. Die durch Ihre finanzielle Zuwendung ermöglichten Neuanschaffungen werden von vielen Kindern neugierig verschlungen.

Das Team der Schülerbücherei bemerkt nach jeder Anschaffungsrunde einen deutlichen Anstieg der Ausleihen und kann einigen Leserinnen und Lesern sogar Wünsche erfüllen, die sie während des Schuljahrs auf einer Anschaffungswunschliste vermerken.

Veranstaltungen, wie der diesjährige Lesewettbewerb der Klassen 6 im Dezember, werden dank Ihrer Förderung zu einem besonderen Erlebnis und prägen die Vielfalt unseres Schullebens.

Vielen Dank für den wertvollen Beitrag zur Leseförderung!
Alles Gute für das nächste Jahr wünscht Ihnen das Schülerbüchereiteam."

Fördersumme des Vereins 2015: 916,00 €

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Pausensituation in der Schülerbücherei. Bei vielen Schülerinnen und Schülern ein beliebter Ort.

The DAZ (Deutsch-Amerikanisches-Zentrum) Gave Two Presentations at the GSG

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U.S. Foreign Policy – The Global Role of the United States and 21st Century America – Policy and Movements after 9/11

”Superpower”, the “World’s Policeman”, or even the “Leader of the Free World”: Do these terms still describe the United States’ role in world politics today? How has the United States historically approached foreign policy and how has it changed since 9/11? 

All GSG students of JS 2 had the chance to listen to 2 presentations given by the DAZ at our school. A very interesting experience not only from the point of view of language, but also as an example of intercultural learning!

Fördersumme des Vereins 2015: 386,00 €

 

Laborpraktikum im Explo-Lernlabor Heidelberg

BildLaborpraktikum

Praktikum des 4-stündigen Biologiekurses in Heidelberg 2015

Im Mai 2015 bekam der vierstündige Biologiekurs von Herrn Jatzwauk die Möglichkeit, in das Explo-Lernlabor nach Heidelberg zu fahren, um das zum Thema Gentechnik erworbene Wissen und Können im Labor in die Praxis umzusetzen. Die Kosten für die Zugfahrt und für die im Labor bereitgestellten Materialien übernahm dabei komplett der Förderverein. In Heidelberg angekommen, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Gelände der Explo, wo uns Dr. Fred Engelbrecht mit dem Tagesablauf vertraut machte. Unsere Aufgabe bestand darin, die DNA einiger Personen auf das Vorliegen der genetischen Ursache für die Erbkrankheit Hämochromatose zu überprüfen. Unter der Anleitung Dr. Engelbrechts übten wir im Labor der Sicherheitsstufe 1 erst einmal das Pipettieren, bevor wir zum eigentlichen Teil unseres Praktikums übergingen. Die erste Aufgabe bestand darin, zur Vervielfältigung der DNA eine Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR, durchzuführen. Nachdem wir die PCR-Ansätze hergestellt hatten, wurden diese in den Thermocycler gestellt, damit die Reaktion ablaufen konnte. Anschließend ließen wir die DNA in den Ansätzen mit dem Restriktionsenzym SnabI schneiden. Nach diesem Schritt stellten wir die Puffer, das Gel und die Gelkammern für die folgende Agarose-Gelelektrophorese her, was uns viel Spaß bereitete. Nachdem wir in der Kantine der Explo zu Mittag gegessen hatten, konnten wir uns die Ergebnisse der Gelelektrophorese ansehen. Wir werteten diese aus und konnten erkennen, dass bei bestimmten Personen die autosomal-rezessiv vererbte Mutation in der DNA vorlag, bei anderen nicht.

Wir danken dem Förderverein für seine großzügige Unterstützung und denken gerne an diesen spannenden Tag in Heidelberg zurück. Jasper Brüns, JS1

Fördersumme des Vereins 2015: 465,00 €